ConPolicy Newsletter 2018 - 5

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  Neues von ConPolicy

Workshop zum Thema Corporate Digital Responsibility
ConPolicy auf der re:publica 2018

Im Rahmen der re:publica 2018 fand ein Workshop zum Thema „Corporate Digital Responsibility: Welche Verantwortung haben wir als Unternehmen in der Digitalökonomie?“ statt.


Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten Stephan Engel von der Otto Group und ConPolicy-Projektmanagerin Dr. Sara Elisa Kettner über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Verantwortung für Unternehmen und erarbeiteten so Lösungsansätze zur Gestaltung einer Corporate Digital Responsibility.

Mehr Informationen zum Workshop finden Sie hier

Verbraucherbildung – Orientierung in der digitalen Welt
ConPolicy moderiert Runden Tisch Verbraucherbildung

Der digitale Konsumalltag beschert Verbraucherinnen und Verbrauchern viele neue Konsumoptionen. Allerdings stellt er sie auch vor Herausforderungen: Welchen sozialen Netzwerken kann ich vertrauen? Wie sollte ich meine Apps datenschutzfreundlich voreinstellen? Wie schütze ich meine Kinder von Cyber-Mobbing? Sollte ich mir wirklich einen digitalen Sprachassistenten in die Wohnung holen? – Um diese Fragen beantworten zu können, benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher Konsumkompetenzen. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass es hinsichtlich der Konsumkompetenzen Defizite gibt.

Die Kultusministerkonferenz hatte daher im Jahr 2013 die Empfehlung ausgesprochen, die Verbraucherbildung in den Schulen auszubauen. Vor dem Hintergrund dieses fünfjährigen Beschlusses lud das NRW Verbraucherschutzministerium heute zu einem Runden Tisch Verbraucherbildung ein. Hierbei ging es um die Fragen, wo die Umsetzung der Empfehlungen in den Ländern steht, welche guten Beispiele abgeleitet werden können und wie dafür Sorge getragen werden kann, dass Lehrerinnen und Lehrer befähigt sind, diese neuen Inhalte zu vermitteln.

ConPolicy-Geschäftsführer, Prof. Dr. Christian Thorun, moderierte die Veranstaltung. An dieser nahmen u.a. teil: Christina Schulze Föcking, Verbraucherschutzministerin in NRW, Reinhold Jost, Verbraucherschutzminister des Saarlandes, Yvonne Gebauer, Bildungsministerin in NRW sowie Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

Big Data und Smart Living: Status Quo und Entwicklungstendenzen
ConPolicy-Gutachten für das ABIDA-Konsortium veröffentlicht

Unser Alltag und Privatleben werden immer mehr durch die Digitalisierung geprägt und so ist es kaum verwunderlich, dass auch das Haus und die Freizeit von Verbraucherinnen und Verbrauchern immer stärker vernetzt und digital gestaltet werden.

Gemeinsam mit der Stiftung Neue Verantwortung wurde zwischen September 2017 und Februar 2018 ein Gutachten für das Projekt ABIDA verfasst. Dieses zielt darauf ab, den Einsatz von Big Data im Bereich Smart Living systematisch zu untersuchen und einen Überblick über datengetriebene Smart Living-Anwendungen zu geben. Darüber hinaus wurden notwendige Handlungsbedarfe hinsichtlich informationeller Selbstbestimmung, User-Profiling und IT-Sicherheit im Bereich Smart Living und Big Data identifiziert und Handlungsempfehlungen entwickelt.

Das Gutachten kann von der ABIDA-Webseite heruntergeladen werden.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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