ConPolicy
Kontakt

Gemeinsame Initiative will Kundendatenschutz in der EU verbessern

Eine Initiative zwischen Verbänden, Verwaltungen und dem Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland will gemeinsam Verbesserungen für alle Marktteilnehmer beim Thema Kundendatenschutz erzielen. Am Montag fand ein Workshop unter dem Motto „Kundendatenschutz in der EU“ im Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. in Kehl statt. Nach eigenen Aussagen führte es zu einem konkreten Ergebnis: Die Podiumsteilnehmer verständigten sich auf die Erarbeitung eines gemeinsamen Empfehlungskatalogs zum Kundendatenschutz, der nach seiner Fertigstellung an alle EU-Abgeordneten und andere Marktteilnehmer geschickt werden soll. Der neue Empfehlungskatalog soll den Praxisbezug der Thematik aufzeigen und Unternehmen zu einem transparenteren Umgang mit Kundendaten anleiten sowie Verbraucher dafür sensibilisieren, bewusster und aufmerksamer mit ihren Rechten umzugehen. 

Auf dem Workshop wurde auch eine Studie vorgestellt, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten Projektes „Der Schutz der Kundendaten in der EU“ entstanden ist. Diese zeigt, dass Verbraucher beim Thema Kundendatenschutz häufig alleine da stehen. Datenschutzerklärungen sind oft „versteckt“, schwer lesbar und verständlich, sowie in vielen Fällen genau dann nicht verfügbar, wenn man sie braucht. Dazu erfahren Verbraucher oft nicht, was genau die Unternehmen mit den von ihnen erhobenen Daten anstellen.

 

Weitere Informationen: http://www.eu-verbraucher.de/uploads/media/PM_Kundendatenschutz_in_der_EU_01.pdf und

http://www.eu-verbraucher.de/uploads/media/Studie_Datenschutzerklaerungen_Unternehmen.pdf

Quelle: Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ)